Institut VmV

Chemotherapie - Hilfe in der schweren Zeit

Das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin (VmV) besteht aus einem Team qualifizierter Ernährungswissenschaftler, Gesundheitsexperten und Ärzten. Wir beschäftigen uns vor allem mit alternativen Behandlungsformen, im Speziellen mit Vitalstoffen und deren positive Wirkung auf diverse Krankheiten. Unsere Empfehlungen richten sich an Betroffene und deren Angehörige, die selbstverantwortlich mit ihrem Körper und ihrer Gesundheit umgehen möchten. Menschen, denen bewusst geworden ist, dass es auch einfache und natürliche Wege zur Besserung geben kann, wenn der Körper dabei die Möglichkeit erhält, sich selbst wieder in Balance zu bringen.

1. Chemotherapie: Chancen und Risiken

Die Chemotherapie gilt heute neben der Bestrahlung und operativen Eingriffen als Standardbehandlung bösartiger Tumoren. Dabei kommen die sogenannten Zytostatika zum Einsatz – Medikamente, die allgemein als Zellgift wirken und die Tumorzellen daran hindern , sich weiter zu teilen und sie zum Absterben zwingen sollen.

Leider beschränkt sich die zellschädigende Wirkung der Zytostatika nicht allein auf die entarteten Zellen des Krebses, sondern greift auch auf die gesunden Körperzellen über. Betroffen sind vor allem Zellen, die sich häufig teilen und eine relativ kurze Lebenszeit haben. Dazu gehören z. B. Haar-, Schleimhaut- und Blutzellen, was teilweise gravierenden Nebenwirkungen führt, darunter Schleimhautentzündungen, Haarausfall, Blutbildungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen sowie Fatigue (Ermüdungssyndrom). Eine begleitende Therapie zielt daher vor allem darauf ab, die Nebenwirkungen zu lindern und den allgemeinen Versorgungszustand des Patienten zu sichern, während die Chemotherapie und deren Wirkung auf den Tumor natürlich nicht beeinflusst werden darf.

2. Ernährung während der Chemotherapie

Eine besondere Bedeutung während der Chemotherapie – wie auch allgemein bei einer Krebserkrankung – kommt der Ernährung zu. Schon der unbehandelte Tumorpatient leidet oft an Appetitlosigkeit, vermehrter Antriebslosigkeit und verliert ungewollt an Körpergewicht – der Krebs zehrt ihn buchstäblich aus. Die Nebenwirkungen der Chemotherapie verstärken die Effekte noch durch Übelkeit bis hin zum Erbrechen, verstärkter Appetitlosigkeit, Schmerzen beim Schlucken sowie Geschmacks- und Geruchsstörungen. Dazu kommt, dass die Darmschleimhaut durch die Chemotherapie stark beschädigt wird und die wenigen Nährstoffe, die im Darm ankommen, noch schlechter verwertet werden.

Eine Mangelernährung (Malnutrition) ist daher bei fast allen Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen, gegeben. Gleichzeitig ist die Malnutrition aber die häufigste Ursache, warum eine Krebserkrankung tödlich verläuft – wichtige Stoffwechselvorgänge wie Energiegewinnung, Entgiftung und Zellreparaturen können nicht mehr richtig ablaufen und das Immunsystem bricht zusammen. Damit der Krebs nicht die Oberhand über den eigenen Körper gewinnt, sollten Betroffene alles daran setzen, ihren Versorgungszustand aufrecht zu erhalten. Das Stichwort hierfür ist die Vitalstoff-Basisversorgung. Vitalstoffe, das sind alle Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe, die unsere verschiedenen Körperzellen zum Überleben und für lebenswichtige Stoffwechselvorgänge benötigen.

3. Natürliche unterstützende Ansätze

Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen, sollten zusätzlich auf jeden Fall einen ganzheitlichen, ergänzenden Therapieansatz verfolgen. Solch ein Ansatz, der sich schon lange bewährt, ist die Basisversorgung mit allen essentiellen Vitalstoffen. Die komplexen Vitalstoffe können die Nebenwirkungen der Chemotherapie stark verringern, beeinträchtigen aber die Wirksamkeit der Chemotherapie nicht. Dadurch steigert sich auch deutlich das Allgemeinbefinden und die Abwehrkräfte werden gestärkt. Ebenso positive Effekte kann man in Bezug auf die Erschöpfungszustände feststellen. Gleichzeitig beugt man einer Mangelernährung vor. Alle diese Faktoren zusammen tragen dann zu einem weiteren wichtigen Faktor im Kampf gegen den Krebs bei: Leidet der Patient nicht oder nur geringfügig an Nebenwirkungen, bricht er die Chemotherapie viel seltener ab. Und ein Abbruch hätte in den meisten Fällen verheerende Folgen für den Erkrankten.

Während der Therapie empfehlen Experten eine Vitalstoffversorgung in einer möglichst breiten (komplexen) Form. Die Dosierung sollte der 1-3-fachen Menge der allgemeinen Tagesempfehlung entsprechen. So ist der Körper auch bei geringerer Nahrungsaufnahme an schlechten Tagen gut versorgt und ein negativer Einfluss auf die Chemotherapie ausgeschlossen. Auf jeden Fall raten wir aber von einer Eigentherapie mit einzelnen, hochdosierten Vitaminen oder Spurenelementen ab!

Vitamin E: Vitamin E wirkt zusammen mit Vitamin C antioxidativ und schützt so die Körperzellen vor freien Radikalen und damit vor zusätzlichen Zellschäden. Außerdem kann es die Nebenwirkungen von bestimmten Zytostatika deutlich reduzieren.

Selen: Selen ist besonders wichtig für ein starkes Immunsystem. Gleichzeitig sind die Böden in Mitteleuropa besonders arm an diesem Spurenelement und dadurch die Versorgung allein durch die normale Ernährung oft nicht möglich. Bei einer Chemotherapie kann ein ausreichender Selenstatus zahlreiche Nebenwirkungen lindern, darunter Haarausfall, Blutbildungsstörungen und Fatigue.

Omega-3-Fettsäuren: Omega-3-Fettsäuren haben einen besonderen Einfluss auf den Erhalt des Körpergewichts und der Muskelmasse. Gleichzeitig rechnen ihnen Experten sogar zu, die Wirksamkeit der Chemotherapie zu unterstützen und die Prognose für den Patienten zu verbessern.

L-Carnitin und Coenzym Q10: L-Carnitin und Coenzym Q10 spielen eine große Rolle im Energiestoffwechsel. Beide sind notwendig, damit die Mitochondrien in den Zellen Zucker in Energie umwandeln können. So können Sie Erschöpfungszuständen vorbeugen bzw. diese beheben.

Ein ebenso komplexes wie natürliches Vitalstoff-Präparat ist LaVita, was wir an dieser Stelle empfehlen möchten. Es besteht aus rund 70 verschiedenen, natürlichen Lebensmitteln und enthält alle essentiellen Vitalstoffe in der optimalen Dosierung. Gleichzeitig nimmt der Körper diese besonders gut auf, weil sie als Saft und nicht in Tabletten- oder Pulverform vorliegen. Und das selbst bei eingeschränkter Verdauung. Studien haben gezeigt, dass eine Portion des Vitalstoffkonzentrats den Vitalstoffgehalt von 2-3 kg Obst und Gemüse aufweist. Hier erfahren Sie mehr dazu.

Bitte beachten Sie: Sollten Patienten eine Behandlung mit Vitalstoffen in Betracht ziehen, die über die normale Tagesempfehlung stark hinausgeht, sollten Sie unbedingt zuvor mit Ihrem behandelnden Arzt oder Onkologen sprechen, denn das kann unter gewissen Umständen die Wirkung der Chemotherapie einschränken.

4. Das können Sie selbst tun

Ernährung

  • Trinken Sie mindestens 2 besser 3 Liter Wasser am Tag. Das ist wichtig für die Entgiftung und die Funktion des Immunsystems.
  • Essen Sie, wenn Sie Lust dazu haben und achten Sie auf kleine, dafür mehrere Portionen.
  • Verzichten Sie weitgehend auf Zucker und Alkohol.
  • Vermeiden Sie starke Gerüche in der Küche.
  • Das Auge isst mit: Eine feine Präsentation der Speisen regt zusätzlich den Appetit an.
  • Nehmen Sie bei Schluckbeschwerden nur flüssige Nahrung zu sich, achten Sie aber auf eine ausreichend hohe Kalorienzahl sowie eine hohe Vitalstoffdichte.
  • Sichern Sie Ihre Basis-Versorgung mit einem natürlichen Vitalstoff-Komplex, aber vermeiden Sie einzelne, hochdosierte Vitalstoffe ohne ärztliche Begleitung.

Unser Tipp: Speziell für die Zeit während der Chemotherapie empfehlen wir 3-mal täglich den Pep-Up-Mix nach Dr. med. Harald Hüther. Zutaten: 15 ml LaVita (o. ä. Vitalstoffkomplex), 0,5 g Vitamin C (z. B. Acerola Pulver), 1 gehäufter EL Sojamehl, 250 ml grüner Tee, 150 mg Magnesium (z. B. Magnesium-diasporal® Trinkgranulat); Mischen Sie alle Zutaten in einem Glas und trinken Sie es verteilt über eine Stunde.

Bewegung und Entspannung

  • Bewegen Sie sich mindestens 30 Minuten täglich an der frischen Luft.
  • Leichter Sport wie Joggen oder Walken kann Selbstheilungskräfte aktivieren und Nebenwirkungen lindern.
  • Gehen Sie rechtzeitig ins Bett – am besten vor Mitternacht – und schlafen Sie genügend.

Lebensweise

  • Trinken Sie nur wenig oder gar keinen Alkohol.
  • Gestalten Sie Ihre Arbeits- und Freizeit aktiv.

Quellen anzeigen

- Burgenstein: Handbuch Nährstoffe. TRIAS 2007: S. 478-482
- Gatenby R.A. et al.: Adaptive therapy. Cancer Res. Nr. 11, Juni 2009: S. 4894–4903
- Gesellschaft für biologische Krebsabwehr: Nebenwirkungen aggressiver Therapien -Ein Ratgeber bei Strahlen- und Chemotherapie, Heidelberg 2007: S. 11
- Wright M.E. et al.: Supplemental and dietary vitamin E intakes and the risk of prostate cancer in a large prospective study. Cancer Epidemiol Biomarkers 2007 (6): S. 1128-1135
- Eberhardt M.V., Lee C.Y., Liu R.H.: Antioxidant activity of fresh apples. Nature. 2000 (405): S. 903-904
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- Nicolson G.L. et al.: Reversing mitochondrial dysfunction, fatigue and the adverse effects of chemotherapy of metastatic disease by molecular replacement therapy. Clin Exp Metastasis. 2008 (2): S. 161-169
- Nieman D.C. et al.: Quercetin´s influence on exercise performance and muscle mitochondrial biogenesis. Med Sci Sports Exerc. 2010(2): S. 338-45.
- Dimeo FC et al. (2008). Körperliche Aktivität und Sport bei Krebspatienten. Der Onkologe 14(1): S. 31-37.- Burgenstein: Handbuch Nährstoffe. TRIAS 2007: S. 478-482
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